Das Allerheilmittel heißt Leberwurst

Die Südthüringer Presse findet kritisch gute Worte:

So ganz aus dem Staunen kamen wir am Montagmorgen nicht mehr heraus. Eine Email der Veranstalter um das Schloss Dermbach, dem in Dermbach ansässigen Kunst- und Kulturverein, erreichte uns mit einem für Subkultur recht langen wie detaillierten Artikel über unsere Impro-Vorstellung vom Samstag (5.3.). Diese war nicht nur gut besucht, es war auch die erste dieser Art in Dermbach und Umgebung. „Wir sind stolz, das Südthüringer Publikum an diese doch recht unterhaltsame Art von Theater heranzuführen“, betonten wir in der Anmoderation. „Und wir versichern Ihnen, dass unsere Begeisterung für das spontane Spiel im Laufe dieses Abends auch zu Ihnen herüber schwappen wird.“

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Quelle: Südthüringer Zeitung vom 7.3.2016

Und tatsächlich stieß unser Improtheater beim Dermbacher Publikum zunächst auf verhaltene und skeptische Blicke, doch im Spielverlauf schwappte die Begeisterung wie erhofft und angesprochen herüber. Das Publikum sah einen schauspielerischen Mix aus Pantomime, Musik, starken Gefühlen und jeder Menge Slapstick – und kam am Ende aus dem Lachen und Kreischen nicht mehr heraus. Dieses Gefühl, sich mit einer anfangs unbekannten und kritisch beäugten Theaterform anzufreunden, sie gar vom Unterhaltungswert her anzuerkennen und schätzen zu lernen, gibt der im Publikum sitzende Redakteur Tino Hencl (an dieser Stelle recht herzlichen Dank für die Dokumentation und Veröffentlichung) eindrucksvoll und en detail wieder. Leberwurst ist in unseren Augen (auch wir haben Vegetarier an Bord) sicher kein Allerheilmittel, aber zum szenischen Löcher stopfen von Friedhofsstraßen und als Aufmacher für eine Tageszeitung ein doch sehr dankbares Lebensmittel.

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